Newsletter 3/2026


Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder der Volkssolidarität,

die Volkssolidarität sieht in der Pflegereform keine ausreichende Antwort auf die sozialen Herausforderungen in der Pflege. Statt einer spürbaren Entlastung drohen steigende Eigenanteile für Pflegeheimbewohnende sowie strengere Voraussetzungen bei der Anerkennung von Pflegebedürftigkeit. Auch auf unserem Pflegefachtag, der am 14. April in Berlin stattfand, stand die zentrale Frage im Fokus, wie eine zukunftsfähige und solidarische Pflege gestaltet werden kann.

Im aktuellen Newsletter informieren wir über unsere politischen Forderungen, veröffentlichen Statements von Präsidentin Susanna Karawanskij und beleuchten aktuelle Entwicklungen in der Sozialpolitik.

Zudem geben wir Einblicke in Projekte und Initiativen vor Ort und zeigen, wie vielfältig, engagiert und wirkungsvoll die Arbeit der Volkssolidarität ist.


Ihre Redaktion


Bundesverband


Bericht vom Pflegefachtag der Volkssolidarität: "Pflege in zehn Jahren" 

Beim Pflegefachtag der Volkssolidarität in Berlin diskutierten Expert*innen aus Praxis, Wissenschaft und Politik Wege für die Pflege der Zukunft. Im Fokus: Fachkräftemangel, steigender Bedarf und neue Lösungen wie KI, innovative Wohnformen und Prävention. Klar ist: Ohne Reformen, bessere Arbeitsbedingungen und tragfähige Strukturen bleibt gute Pflege gefährdet.

Lesen Sie dazu den Beitrag mit Bildergalerie.

1. Mai – für einen starken und gerechten Sozialstaat

"Kürzungen im Sozialbereich führen zum Ausdünnen sozialer Infrastruktur. Versorgungslücken werden wachsen, aber auch das Misstrauen in staatliches Handeln – besonders in strukturschwachen Regionen. Das ist eine Gefahr für das demokratische Zusammenleben.", erklärt Präsidentin Susanna Karawanskij und übt Kritik an den Kürzungsplänen, die vor allem Einkommensschwächere treffen. Zum Beitrag.

Volkssolidarität nimmt zur Bestimmung des Rentenwertes 2026 Stellung

Das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente bleibt 2026 bei 48 Prozent – aus Sicht der Volkssolidarität deutlich zu niedrig. Trotz Rentenerhöhungen bleibt Altersarmut ein Problem. Gefordert wird ein Ausgleich früherer Kürzungen, etwa durch eine pauschale Rentenerhöhung um 10 Prozent, besonders relevant für Ostdeutschland. Zur Stellungsnahme.

Onboarding in der Kita

Wie gelingt gutes Onboarding in der Kita? Referentin Dr. Katja Ludwig zeigte in der Videoberatung im Rahmen des Projektes "Lasst uns drüber reden!", warum Zugehörigkeit, psychologische Sicherheit und eine konstruktive Fehlerkultur entscheidend dafür sind, ob neue Mitarbeitende bleiben, lernen und sich im Team willkommen fühlen. Zum Beitrag

Pflege und Gesundheit


Warum die geplante Pflegereform soziale Ungleichheiten verschärft

Statt Entlastung steigen die Eigenanteile für Pflegebedürftige. Besonders Ostdeutschland ist betroffen: eine ältere Bevölkerung, geringere Einkommen und strukturelle Defizite verschärfen die Lage. Pflege darf kein Armutsrisiko sein. Die Volkssolidarität fordert gedeckelte Eigenanteile, eine solidarische Vollversicherung sowie eine flächendeckende, bedarfsgerechte Versorgung.

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Kinder-, Jugend- und Familienpolitik


Volkssolidarität auf der didacta 2026

Auf der didacta 2026 in Köln machte die Volkssolidarität Bundesverband e. V. deutlich: Nicht Mehrsprachigkeit ist die Herausforderung, sondern soziale Ungleichheit. Entscheidend sind hohe pädagogische Qualität, verlässliche Beziehungen und politische Maßnahmen, die echte Bildungsgerechtigkeit ermöglichen.

Lesen Sie dazu den Beitrag.                     

Wohlfahrt Intern: Sinkende Kinderzahlen und Kitaschließungen

Sinkende Kinderzahlen zwingen Kitas – etwa bei der Volkssolidarität – zu Schließungen und setzen Kitaträger finanziell unter Druck. Gleichzeitig steigen komplexe Problemlagen von Kindern. Die Entwicklung könnte bessere Betreuung ermöglichen, doch Politik und Finanzierung verhindern bislang, dass diese Chance genutzt wird. Zu Wohlfahrt Intern.

Mehr Service, mehr Tipps, mehr Informationen


Sozialpolitische Positionen der Volkssolidarität 2026

Die Volkssolidarität fordert eine Sozialpolitik der Umverteilung, die regionale Gerechtigkeit und echte Teilhabe für alle Generationen gewährleistet – mit besonderem Blick auf die Lebenslagen in Ostdeutschland. Neu aufgelegte und aktualisierte Kurz- und Langfassung.

Hier geht es zu unseren Sozialpolitischen Positionen.      

App zum 14. Deutschen Seniorentag 2025 veröffentlicht

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen bringt den 14. Deutschen Seniorentag 2025 aufs Smartphone: Eine neue App bietet Videos, Berichte und Fotos aus Mannheim. Highlights wie Auftritte und prominente Gäste sind abrufbar – plus Überblick zu Programm, Mitwirkenden und Ausstellern.

Neues kostenloses Lernangebot für alle Kitas der Volkssolidarität

Die digitale Lernplattform unseres Projekts "Lasst uns drüber reden!" ist ab sofort kostenfrei für alle Kitas der Volkssolidarität geöffnet. Mit Gastzugang stehen Videovorträge, Quizze, Materialien und Impulse zur Fehler- und Kommunikationskultur bereit – praxisnah, flexibel und ohne Registrierung nutzbar. Zum Beitrag.

Neuigkeiten aus dem VS-Shop 

Alles neu macht der Mai: Im Online-Shop der Volkssolidarität warten frische Ideen auf Sie! Entdecken Sie stilvolle Baumwollbeutel, einen bunten Sommerblumenmix, temporäre Tattoos, liebevoll gestaltete Frühstücksbrettchen und moderne Kalender für 2027 – individuell designt und perfekt für den Alltag. Zum VS-Shop.
Hausnotruf

Hausnotruf der Volkssolidarität 

Die Volkssolidarität ist Mitglied im Bundesverband Hausnotruf und mit dem Notruf-Angebot und zusätzlichen Leistungen im Norden und Süden Ostdeutschlands vertreten. Bei unerwarteten Ereignissen und in Notsituationen gewährleistet das Notrufsystem schnelle, umfassende Hilfe – und zwar rund um die Uhr. Zur Seite.

Aus den Gliederungen


Berlin

Wohnen ist zur sozialen Frage unserer Zeit geworden. Mit der Aktion "Noch Hier. Wohnen entscheidet." macht der Berliner Sozialgipfel, zu dem auch die Volkssolidarität Berlin gehört, jede Woche auf steigende Mieten, Verdrängung und Wohnungsmangel aufmerksam. Denn Wohnen entscheidet darüber, ob Menschen bleiben, arbeiten und am sozialen Leben teilhaben können. Zum Beitrag. 

Brandenburg

Geplante Kürzungen in Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe stoßen auf Kritik: Die Volkssolidarität Brandenburg warnt vor dem Abbau individueller Hilfen zugunsten pauschaler Angebote. Inklusion, Teilhabe und verlässliche Unterstützung für Familien und Kinder seien gefährdet. "Wer an den Schwächsten spart, spart an der Zukunft unserer Gesellschaft", betont Katharina Slanina, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. Zur Mitteilung.

Sachsen 

Ein Zeichen gegen das Vergessen: die Volkssolidarität Regionalverband Torgau-Oschatz e. V. beteiligte sich an der Aktion VERGISSMEINNICHT für Menschen mit Demenz. Gemeinsam mit Bewohner*innen wurden Blumen gepflanzt, begleitet vom MDR Sachsenspiegel. Die Aktion setzt ein starkes Signal für Erinnerung, Mitgefühl und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Zum Beitrag.

Mecklenburg-Vorpommern

Im festlichen Rahmen des Grabower Schützenhauses feierten zahlreiche Jugendliche ihre Jugendweihe der Volkssolidarität Schwerin - Westmecklenburg e. V. Musikalische Beiträge, bewegende Festreden und großes ehrenamtliches Engagement machten die Veranstaltung zu einem besonderen Schritt ins Erwachsenenleben. Zum Beitrag

Sachsen-Anhalt

Große Freude beim Jugendclub "Techna" der Volkssolidarität in Wittenberg: Dank einer Spende des Rotary Clubs Wittenberg in Höhe von 1.500 Euro kann ein Kreativ-Atelier für junge Menschen entstehen. Die Unterstützung ist Teil einer Spendensumme von insgesamt 24.000 Euro für soziale Projekte. Die feierliche Übergabe zeigte erneut, wie wichtig regionale Netzwerke und Ehrenamt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Zum Beitrag. 

Thüringen

Der Volkssolidarität Landesverband Thüringen e. V. feierte am 1. Mai ein Kinderfest unter dem Motto "Experimentieren und Forschen". Mit spannenden Spielständen, tollen Auftritten der Kinder und dem Elterntheater wurde der Tag zu etwas ganz Besonderem. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfer*innen, Sponsor*innen und Unterstützer*innen. Zum Video



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Geschäftsführung gemäß § 30 BGB:
Sebastian Engmann (Bundesgeschäftsführer)

Vorstand im Sinne von § 26 BGB:
Susanna Karawanskij (Präsidentin)
Christian Herrgott (Vizepräsident)
Dr. Uwe Klett (Vizepräsident)

Für den Inhalt der Webseiten des Bundesverbandes ist der Vorstand verantwortlich. Für die Inhalte von innerhalb der Domain www.volkssolidaritaet.de angegliederten selbstständigen Auftritten von Gliederungen, Einrichtungen oder Projekten der Volkssolidarität, die über eine eigene Titelleiste und ein eigenes Impressum verfügen, sind die dort ausgewiesenen Personen verantwortlich.

Information nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG):
Die Volkssolidarität Bundesverband e. V. ist weder verpflichtet noch dazu bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes teilzunehmen.

Redaktion:
Anna Knüpfing, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
anna.knuepfing@volkssolidaritaet.de

Datenschutzbeauftragter:
Dr. Philipp Kramer
datenschutz@volkssolidaritaet.de

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